Propädeutikum

Präsentation

Das propädeutische Jahr bereitet auf die Aufnahmeprüfungen der Hochschulen für Kunst und Gestaltung vor und ermöglicht den Zugang zu den Studiengängen Bildende Kunst, Visuelle Kommunikation und Film. Im Zentrum des Ausbildungsprogramms stehen Leitthemen, welche die Komplementarität zwischen dem Experimentieren und eigenen Projekten durch einen fachübergreifenden Ansatz fördern, bei dem alle Medien behandelt werden (Fotografie, Zeichnung, Installationen, Malerei, Video usw.).

Das Programm geht vom Grundsatz aus, dass jeder schöpferische Prozess seine eigene Methode hervorbringt, was in gleichem Masse durch Herantasten wie durch Begriffsbildung erfolgt, daher die enge Verbindung zwischen Theorie und praktischem Experimentieren. Ziel ist es, die Studierenden mit dem nötigen Rüstzeug zu versehen, das es ihnen ermöglicht, auf dem Gebiet der Gestaltung eigenständig tätig zu werden.

Die Grundlagen der Grafik und der Bildenden Kunst werden behandelt und die Studierenden werden angeleitet und sowohl auf die Annahme von Aufträgen (Orientierung Visuelle Kommunikation) als auch auf die Entwicklung ihrer eigenen Sprache vorbereitet (Orientierung Bildende Kunst). Daneben nehmen die Bildanalyse und interdisziplinäre Studien breiten Raum ein.

Das 2. Semester beginnt mit mehreren Wochen, in denen die Studierenden, individuell betreut, das Portfolio erstellen: Sie stellen ihre Arbeiten zusammen, entwickeln neue und finden zu einem Präsentationsformat, das zum Bachelor-Ausbildungsgang ihrer Wahl passt.

Im letzten Teil des Jahres werden eine Studienreise und ein „externes“ Projekt, das in einer Ausstellung mündet, angeboten. Dabei haben die Studierenden Gelegenheit, sich mit allen Aspekten einer Produktion, die sich an ein breiteres Publikum wendet, zu beschäftigen.

UnterrichtsspracheFranzösisch

 

Weitere Informationen: Frédéric Moser Propädeutikum Koordination